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Brigitte Hauser Seine Liebe zu verleugnen, heisst Gott zu verleugnen Anhang Segensgottesdienst für die Lebensgemeinschaft von Stephan Diggelmann und Bareld Storm am 8.Juli 1995 in der Nydeggkirche"Ich kenne meine Gedanken, die ich über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Heils sind es, nicht des Unheils; denn ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben. Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr nicht, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden." (Jer. 29,11-14) Ich begrüsse Sie herzlich und heisse Sie in der Nydeggkirche willkommen. Stephan Diggelmann und Bareld Storn haben sich diesen Gottesdienst gewünscht. Es ist ihr Wunsch, ihre Lebensgemeinschaft unter den Segen Gottes zu stellen und sie möchten ihr Ja zueinander vor dem Angesicht Gottes, aber auch vor ihren Familien und Freunden bestätigen. Sie möchten ihrer Freude und Dankbarkeit Ausdruck geben darüber, dass sie zueinander gehören und diese Freude mit uns allen teilen. Es ist etwas noch Aussergewöhnliches, dass zwei Männer in einem Gottesdienst um den Segen Gottes für ihre Liebes- und Lebensgemeinschaft bitten. Homosexuelle Liebe ist in unserer Gesellschaft und in der Kirche seit zweitausend Jahren etwas, das es nicht geben darf. Homosexuell empfindende Menschen sind geächtet, ausgeschlossen, verfemt, verletzt und am Aufbau einer tragfähigen Lebensgemeinschaft verhindert worden. Für mich ist dieser Gottesdienst auch ein kleines Zeichen von Wiedergutmachung und ich wünsche mir, dass er auch ein kleiner Schritt auf dem Weg zur gesellschaftlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften sein kann. Vor allen aber wollen wir uns jetzt mit Stephan und Bart freuen, dass sie zueinander gehören und für einander da sind. Lasst uns beten: Noch bevor wir Dich suchen, Gott, bist Du bei uns. Chor: "The Gospel Train" "Zwei sind besser als einer allein. Wenn sie hinfallen, richtet einer den andern auf" (Kohelet 4,9f.) Liebe Familien und Freunde, liebe Gemeinde, heute, in diesem Gottesdienst, bitten wir Gott um seinen Segen zur Lebensgemeinschaft von zwei Männern. Und Ihr beiden, Stephan und Bart, Ihr wollt vor dem Angesicht Gottes und in Gegenwart der hier versammelten Menschen euer Ja zueinander bekräftigen und bestätigen Vieles spricht gegen das, was wir heute miteinander tun, gegen diesen Gottesdienst. Ich kenne die Bibel. Ich lese sie. Ich arbeite mit ihr. Ich liebe sie. Ich kenne die wenigen Worte, in denen Homosexualität erwähnt und verurteilt wird. Aber ich kenne auch den Geist, der uns in der Bibel begegnet. Der Gott, der mir in ihr begegnet, ist kein Gott, der die Menschen niederdrückt und ihnen das Leben schwer macht. Er ist ein Gott, der will, dass die Menschen leben. In der Geschichte vom Anfang, die erzählt, wie Gott die Menschen erschaffen hat, lese ich das schöne Wort: "Gott, der Herr sprach: Nicht gut ist es, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht." Man könnte es auch so übersetzen: "Ich will ihm ein Gegenüber geben, das zu ihm passt." Liebe Freunde, ihr wisst, wie die Geschichte weitergeht: Die Menschen jener alten Zeit, die die Worte der Bibel aufgeschrieben haben, konnten sich unter der Hilfe, die dem Mann entspricht, nur die Frau vorstellen. In der Liebe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen konnten sie nichts anderes sehen als eine widernatürliche sexuelle Verirrung. Wir wollen ihnen keinen Vorwurf machen; sie waren Kinder ihrer Zeit. Sie konnten nicht wissen, was wir heute langsam zu verstehen beginnen: Homosexualität - So ist es bei euch beiden, Stephan und Bart. So habe ich euch kennen gelernt. "Nicht gut ist es, dass der Mensch allein bleibt."
In diesem Wort höre ich den Geist der Bibel. Hier begegne ich der Stimme des lebendigen Gottes. "Nicht gut ist es, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht, ein Gegenüber, das zu ihn passt." Hier begegnet mir schon auf den ersten Seiten der Bibel das Evangelium, die frohe Botschaft: die Stimme des Gottes, der für die Menschen das Gute will und das Gute schafft. Gut ist, wenn Menschen einander zur Hilfe werden, für einander da sind, miteinander ihr Leben teilen. Gut ist, wenn Menschen einander helfen, dass das irdische Leben nicht nur Mühsal und Beschwer ist, sondern dass darin etwas aufscheint von Gottes Zärtlichkeit und Gerechtigkeit. Sollte diese liebevolle Zusage Gottes nur gelten für die Lebensgemeinschaft eines Mannes mit einer Frau? Ich denke nicht. Segen ist keine Zauberformel. Was das heisst, möchte ich euch in ein paar Andeutungen zu sagen versuchen. Gott liebt nicht nur das, was ohnehin liebenswert, begehrenswert, attraktiv und sympathisch ist. Das Geheimnis von Gottes Liebe heisst Vergebung Gott legt uns nicht fest auf das, was wir waren und getan haben.
Er schenkt uns neue Anfänge. In einer Partnerschaft wie der euren werden Menschen aneinander schuldig. Sie lernen sich kennen mit ihren schwierigen, problematischen Seiten. Gottes Liebe ist nicht exklusiv. Darf ich auch noch ein Wort besonders zu euch Eltern und Familien von Stephan und Bart sagen? Denn darüber freuen wir uns jetzt mit euch, lieber Stephan, lieber Bart: Dass eure Liebe und Partnerschaft geborgen ist in der grösseren, der unvergänglichen Liebe Gottes, dass eure kleine gemeinsame Lebensgeschichte - und die Lebensgeschichte von uns allen - hineingestellt ist in den Horizont der grossen Geschichte von Gottes Treue, das ist erst recht Grund für ein Fest. Mein Glückwunsch für euch ist, dass ihr beide, dass euer gemeinsames Leben ein Zeichen für Gottes Liebe in dieser Welt ist, ein Reflex Seiner ewigen Treue, Chor Stephan Diggelmann und Bareld Storn, ihr habt euch diesen Gottesdienst gewünscht, um mit euren Angehörigen und Freunden zusammen eurer Freude und Dankbarkeit Ausdruck zu geben, dass ihr zusammengehört. Ihr wollt einander helfen, das Leben zu bestehen Ihr wollt beieinander bleiben, einander tragen. für einander da sein, in guten und in schweren Zeiten, so, dass der eine sich auf den andern verlassen kann Ihr wollt aufeinander hören und einander Antwort geben. Stephan und Bareld, wollt ihr einander im Angesicht Gottes und vor dieser Gemeinde annehmen als Partner für ein gemeinsames Leben, wollt ihr eure Lebensgemeinschaft leben in der Verantwortung vor Gott und im Vertrauen darauf, dass Gott euer Zusammenleben segnet, so gebt einander die Hand und sagt Ja. So schenkt euch jetzt eure Ringe. Sie sollen ein sichtbares Zeichen sein für euch und für andere, dass ihr zueinander gehört. Gebet Gott, wir danken Dir für alle Liebe und Zärtlichkeit, für alle Sorgfalt, Geborgenheit und Freundschaft, die Menschen einander schenken. Wir danken Dir für das Glück von Stephan und Bareld: Wir bringen vor Dich, Gott, auch unsere Trauer über Schmerz, Streit und Verletzung, über Angst, Gewalt und Entbehrung
in den Beziehungen von Männern und Frauen. Wir denken an die, deren Partnerschaft zerbrochen ist, deren Bedürfnis nach Anerkennung, Zärtlichkeit und Geborgenheit unerfüllt bleibt. Jesus Christus, Du hast uns die Liebe Gottes offenbart. In Deinem Namen bitten wir: Unser Vater im Himmel, Chor Reiche helfen dem Armen zu ihrem Recht. Der Herr segne euch und behüte euch. Liturgie: Klaus Bäumlin Partnerschaftssegnung in der MCC-HamburgVorab: Die MCC-Hamburg kennt kein feststehendes Formular für Partnerschaftssegnungen, das so und nicht anders, bei jeder Segnung durchgeführt werden muss. Statt dessen ist es uns wichtig, mit jedem Paar individuell zu klären, was es jeweils für sich benötigt. Dazu gehören die Gestaltung des Gottesdienstes ebenso wie die Versprechen, die die Partnerlnnen einander geben wollen. Bei unterschiedlichen Bedürfnissen kommen entsprechend unterschiedliche Gottesdienstformen und Inhalte der Gelöbnisse heraus.
Das folgende stellt eine Art Querschnitt aus verschiedenen Gottesdiensten, in denen wir bisher Partnerschaftssegnungen gefeiert haben, dar. Dafür dass der nächste wieder so ähnlich aussieht, gibt es keine Gewähr. Irgendwo zu Beginn eines jeden Gottesdienstes zur Partnerschaftssegnung steht in der Regel ein Statement, wie das folgende: L: Lasst mich zu Beginn noch eines klarstellen: In diesem Gottesdienst nehmen wir keine Trauung vor. Dieser Gottesdienst stellt keine Legitimation der Beziehung von X und Y dar.
Zum einen, da wir in einer Gesellschaft leben, die die Liebe zwischen Partnern des gleichen Geschlechts nach wie vor für eine minderwertige Angelegenheit hält. Für so minderwertig, dass sie keinerlei legitimierte Form einer Beziehung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen zulässt. Und uns ist es - wie allen anderen Kirchen übrigens auch - verboten, hier eine Handlung vorzunehmen, die als Legitimation einer solchen, nicht vom Staat gebilligten Partnerschaft gedeutet werden könnte. Nach der Predigt folgt dann in der Regel der Vollzug der Partnerschaftssegnung, beginnend mit.. Einleitung: L1: X und Y leben miteinander leben gut zusammen und wollen das weiterhin tun Sie wollen das auch im Rahmen dieser Gemeinde tun und möchten, dass wir uns schützend um ihre Beziehung stellen. Sie möchten ihren FreundInnen von denen viele hier sind heute deutlich machen, dass sie zusammengehören und möchten sie um ihre Freundschaft für sie als Paar bitten. Sie möchten einander noch einmal versichern, was sie füreinander sein wollen. Dem, was Beziehung bedroht, soll diese Freundschaftssegnung die Versicherung der Bejahung Gottes als ein lebendiges Zeichen von Schutz und Bestätigung entgegengestellt werden. Und als Christlnnen wollen sie sich im Gebet der Liebe Gottes und dem Segen Gottes anvertrauen. Von der Liebe Gottes und der Liebe zwischen Menschen, die daraus wird, sprechen die Bibeltexte, die wir jetzt hören. Textlesungen, wie Hoheslied 8,6-7 oder 1. Kor 13 z.B. Das Versprechen: L2: Vor Gott und dieser Gemeinde, frage ich Dich, Y, bist Du bereit, X als Geschenk der Liebe Gottes anzunehmen; bist Du bereit X als Mensch in seiner Eigenheit und Fremdheit zu respektieren und zu schützen; willst Du X lieben und schätzen auch durch seine/ihre Veränderungen hindurch, wirst Du Dir Mühe geben, anzunehmen, statt abzustossen, zu heilen und nicht zu verletzen, zum Leben zu erwecken und nicht zu unterdrücken; willst Du X als PartnerIn für Dein Leben annehmen und sie/ihn stützen und tragen, und Deine Liebe zu ihm/ihr lebendig halten in guten, wie in bitteren Tagen; willst Du X als PartnerIn annehmen, der/die Dir zu Dir selbst und bei der Suche nach erfülltem Leben hilft? So antworte bitte: Ja mit Gottes Hilfe. Y: Ja, mit Gottes Hilfe. L1: Vor Gott und dieser Gemeinde, frage ich Dich, X bist Du bereit, Y als Geschenk der Liebe Gottes anzunehmen; bist Du bereit, Y als Mensch in seiner Eigenheit und Fremdheit zu respektieren und zu schützen; willst Du Y lieben und schätzen auch durch ihre/seine Veränderungen hindurch; wirst Du Dir Mühe geben, anzunehmen, statt abzustossen, zu heilen und nicht zu verletzen, zum Leben zu erwecken und nicht zu unterdrücken; willst Du Y als PartnerIn für Dein Leben annehmen und sie/ihn stützen und tragen, und Deine Liebe zu ihm/ihr lebendig halten in guten, wie in bitteren Tagen; willst Du Y als PartnerIn annehmen, die/der Dir zu Dir selbst und bei der Suche nach erfülltem Leben hilft? So antworte bitte: Ja mit Gottes Hilfe. X: Ja, mit Gottes Hilfe. Bei Bedarf Ringtausch: An dieser Stelle folgen manchmal von den Partnerlnnen aneinander formulierte Versprechen L2: So gebt Euch dann diese Ringe, die Euch Zeichen und Erinnerung sein sollen, an dies Versprechen, das lhr einander gebt. Gebet der Gemeinde Manche Paare beziehen hier die Gemeinde ein, manchmal in der Form, dass einzelne, vorher ausgesuchte Vertreterinnen, Gebete sprechen und dabei Kerzen entzünden, die dann auf den Altar gestellt werden. L1: Lasst uns gemeinsam um den Segen Gottes beten:(Die Gemeinde bitte ich, zu diesem Gebet aufzustehen. Bitte fasst Euch an die Hände, bildet einen Kreis um X und Y und ich möchte Euch bitten, jeweils mit Y, X, L2 und mir einzufallen in die Wiederholung des Satzes, "dafür bitten wir um Deinen Segen, o Gott") L2: Dass Ihr beide in Liebe zusammenlebt und einander annehmt, wie lhr geworden seid, Alle: dafür bitten wir um Deinen Segen, o Gott L1: Dass Ihr Euch des Guten gemeinsam freut und in Schmerz und Angst einander Stütze und Trost seid, Alle: dafür bitten wir um Deinen Segen, o Gott L2: Dass Ihr die Hoffnung füreinander nicht aufgebt, einander verzeiht und immer von neuem miteinander befreiende Wege sucht, Alle: dafür bitten wir um Deinen Segen, o Gott. Amen Segen: L1: Nun wendet Euch einander zu und fasst Euch bei den Händen. Und seht einander an, damit Ihr füreinander zu Zeugen werdet - des Segens, den wir Euch zusprechen: L2: Freies Gebet L1: Gott segne Euch und behüte Euch in seiner Liebe, er erhalte Eure Liebe, er gebe Euch Kraft zu allem Bittern, er schenke Euch langen Atem füreinander. Gott lasse sein freundliches Angesicht leuchten über Euch und sei Euch gnädig, er lasse die Freude bei Euch wohnen, er erhalte Euch das Wissen, dass seine Liebe Euch trägt. Er hebe sein Angesicht auf Euch und schenke Euch Frieden. Zeremonie für das Lebensbündnis eines lesbischen PaaresWeitaus weniger Vorbilder gibt es für Zeremonien, die das Lebensbündnis eines homosexuellen Paares zum Inhalt haben. Das folgende Hochzeitsritual wurde für Phyllis Athey und Mary Jo Osterman entworfen; die Feier fand am 19. August 1982 in der Wheadon United Methodist Church in Evanston, Illinois, statt. Musik: "Shooting Star" von Chris Williamson und "The Road I Took to You" von Meg Christian Einleitende WortePhyllis: "Wir stehen hier in Gegenwart der Menschen, die uns auf vielen Stationen unserer Lebensreisen begleitet haben. Ihr seid unsere Familie. Wir freuen uns, dass ihr gekommen seid, um unseren Neubeginn, die Begründung unserer neuen Familie zu bezeugen." Mary Jo: "Wir haben euch hier zusammengerufen, um den Beginn eines neuen Teils unserer Lebensreise zu feiern. Wir sind hier, um ein Lebensbündnis zu schliessen." Die Gemeinschaft: "Wir freuen uns, Teil der Feier zu sein. Wir haben jede von euch als Einzelwesen geschätzt und geliebt. Wir werden euch auch als Paar weiterhin schätzen und lieben." (Einzelne Teilnehmer/innen der Zeremonie können nun ihre Reflexionen und Segenswünsche äussern.) BekenntnisgebetAlle sprechen gemeinsam: "O Gott der Freiheit und der Ganzheit, wir bekennen, dass wir auf unserem Weg zur neuen Erde alle wankend geworden sind. Eifersucht und Konkurrenz haben uns voneinander getrennt. Machthierarchien und Rollenvorurteile haben uns in unseren menschlichen Beziehungen eingeschränkt. Wir sind gestrauchelt unter dieser Last, aber wir hatten Angst davor, sie von uns zu werfen." (Alle meditieren schweigend über dieses Bekenntnis.) "Gott hat uns die Möglichkeiten der Freiheit und der Bindung gegeben. Der Geist gibt uns die Kraft, diese Möglichkeiten zu verwirklichen. Wir gehen unseren Weg in Zuversicht und Freude." BibellesungRuth 1, 6-18 (Naomi reist aus Moab in ihr Land Juda zurück und fordert ihre beiden verwitweten Schwiegertöchter auf, ebenfalls in ihre Heimatorte zurückzukehren. Ruth weigert sich jedoch, Naomi zu verlassen: "Wo du hingehst, da will ich auch hingehen, und wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch begraben werden." Das Bindungs versprechenPhyllis: "Unter allen Menschen, die in mein Leben getreten sind, habe ich dich auserwählt, um ein Lebensbündnis mit dir zu schliessen. Mit dir und um dich will ich mein Leben neu ordnen. Ich freue mich über das Geschenk dieser Bindung und über mein Bemühen, das Geschenk der Liebe zu geben." Gelöbnisse"Ich liebe dich. Ich will dir das Beste von dem geben, was ich bin und was ich sein werde. Ich entscheide mich, mit dir ein Lebensbündnis zu schliessen. Ich weiss, der Weg wird nicht einfach sein, aber mit dir ist mein Leben reicher. Ich verspreche. dass ich mit dir arbeiten, spielen und träumen will, und ich werde mein Bestes tun, damit unsere Träume wahr werden. Ich verspreche, deine Tränen und dein Lachen mit dir zu teilen und dich an meinen Tränen und meinem Lachen teilhaben zu lassen. Ich verspreche, zu respektieren, dass jeder von uns Raum für sich selbst braucht; ich werde zu dir zurückkehren und vertraue darauf, dass du zu mir zurückkehrst. Ich verspreche, dich zu respektieren und das, was dich von mir unterscheidet, mit Freude zu begrüssen. Ich verspreche, dich um Vergebung zu bitten, wenn ich von unserem Bündnis abgewichen bin." Wechseln der Ringe. Annehmen eines gemeinsamen NamensLeiter/in des Rituals: "Was ist das Zeichen eures Lebensbündnisses?" Bestätigung des LebensbündnissesLeiter/in des Rituals: "Phyllis Kinheart Athey und Mary Jo Kinheart Osterman, ihr seid nun vor Gott und dieser Gemeinschaft in einem Lebensbündnis vereinigt" Ritual der KommunionDieses Kommunionsritual ist unser Geschenk an die Gemeinschaft. Es symbolisiert die Verbindungen von Vergangenheit und Gegenwart, Gegenwart und Zukunft. Wir laden alle Anwesenden ein, am Ritual der Verbindung, am Gebetskreis und an der Kommunion teilzunehmen. Der Kreis ist offen, alle sind willkommen. Mary Jo: " Dieser Kelch mit Wasser steht für die Tränen aller Unterdrückten, die vor uns waren. Ich zeichne dein Gesicht mit dem Zeichen der Tränen." (Der Kelch wird weitergereicht, und jede(r) zeichnet das Gesicht des nächsten mit einer Tränenspur.) GebetskreisDie Anwesenden werden nun eingeladen. spontane Reflexionen und Dankgebete auszusprechen. Brot und Trauben werden herumgereicht und alle kosten davon. Dann erklingt das Kommunionslied "Take and Eat Leiter/in des Rituals: "Wir haben der Tränen und der verlorenen Träume der Vergangenheit gedacht: Wir sind in ein neues Bündnis eingetreten und haben seine Früchte gekostet Wir werden unsere Reise in die Freiheit fortsetzen. Amen. Abschlussmusik: "Song of the Soul" von Chris Williamson. Alle werden eingeladen, an einem festlichen Empfang teilzunehmen |
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