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John J. McNeillVom 16. bis 19. September 2000 war John J. McNeill Gast des Instituts für Friedens- und Bewusstseinsbildung des Projekts "Spiritualität aus lesbischer und schwuler Perspektive" und der Lesbischen und Schwulen Basiskirche, Basel. Zwei Vorträge, gehalten am 19. September 2000 in Basel
Seit über 25 Jahren engagiert sich John McNeill für homosexuelle Menschen. Er schreibt Bücher zum Themenbereich lesbische und schwule Spiritualität, gibt Seminare und begleitet Schwule und Lesben als Therapeut. Er ist Mitbegründer von "Dignity", einer Vereinigung von katholischen Lesben und Schwulen in den USA. Er kann als "Vater der christlichen Homosexuellenbewegung" bezeichnet werden. John McNeill, 75 Jahre alt und lebt seit 34 Jahren mit seinem Partner Charles in den USA. Er schrieb zuletzt seine Autobiographie "Both Feet Planted Firmly in Midair" und ist ein begehrter Redner und Experte zum Themenbereich "Spiritualität und Homosexualität" Er wohnt jetzt in Pennsylvania Über John J. McNeillLeben als Homosexueller in der Kirche1948 trat er der "Gesellschaft Jesu" (Jesuiten) bei, wurde dort 1959 zum Priester ordiniert und war fast 40 Jahre lang Jesuit. Nach seinem ersten Buch über Kirche und Homosexualität wurde ihm 1977 vom Vatikan verordnet, nicht mehr öffentlich zu diesem Thema zu sprechen. Neun Jahre lang hielt er sich daran, baute aber nebenbei eine private Organisation mit Schwerpunkt Psychotherapie und Seelsorge für Lesben und Schwule auf. Als er sich aus Gewissensgründen der Anordnung Roms verweigerte, jegliches Engagement für homosexuellen Menschen aufzugeben, wurde er 1988 aus der Gesellschaft Jesu ausgeschlossen und musste sein Lehramt aufgeben. Bücher:Both Feet Firmly Planted in Midair, Eine Autobiographie Ausgewählte Zitate von John JMcNeill:"Danke für das Leben mit all seinem Schmerz, seinem Leid und seiner Tragik. Danke für meine Homosexualität mit all ihrer Entfremdung und allem Leiden, und doch auch mit all der Kraft zu spirituellem Wachsen, Reichtum und Segen." "Homosexuelle Ausrichtung ist nicht verbunden mit Sünde, Krankheit. Sie ist eher eine Gabe Gottes, die angenommen und mit Dank gelebt sein soll. Die Menschen wählen nicht ihre sexuelle Ausrichtung. Sie erleben sie als etwas, das ihnen gegeben ist." "Wenn es keine Lesben und Schwule mehr gäbe, wäre die Entwicklung unserer Gesellschaft zu einer grösseren Menschlichkeit seriös gefährdet." "Jeder Mensch hat ein von Gott gegebenes Recht auf sexuelle Liebe und Intimität." Kontakte mit John JMcNeill |
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