Eine Frau zu sehen

St. Moritz, Weihnachten 1929: Im Fahrstuhl ihres Hotels trifft die junge Ich-Erzählerin auf eine geheimnisvolle Frau im weißen Mantel. Ihre Blicke begegnen sich, Sekunden nur, es fällt kein Wort, und doch: Dieser Moment verändert alles, weckt Hoffnungen und unstillbares Verlangen. Inmitten des ausgelassenen Wintersporttreibens, umgeben von herausgeputzten Skifahrern, tanzenden Mädchen, werbenden Kavalieren und eifersüchtigen Freundinnen, wartet die junge Frau auf nur ein Wort, eine Geste der Angebeteten, um zu guter Letzt alle Warnungen in den Wind zu schlagen und allein ihrem Gefühl zu folgen. Eine Frau zu sehen ist ein Text voller Begehren und knisternder Erotik.

Annemarie Schwarzenbach, die viel umworbene Millionärstochter in Männerkleidern, schrieb mit nur 21 Jahren einen ihrer persönlichsten Texte. Mit einem aktualisierten Nachwort von Alexis Schwarzenbach und sinnlichen Frauen-Fotos von Annemarie Schwarzenbach.
Weihnachten 1929: Im Fahrstuhl eines Hotels in den Schweizer Alpen trifft die junge Erzählerin auf eine fremde, geheimnisvolle Frau. Ein magischer Moment, der alles verändert und unstillbares Verlangen erzeugt.
Offen bekennt sich Annemarie Schwarzenbach zu ihrer Liebe zu Frauen und setzt sich damit kühn über gesellschaftliche Schranken hinweg. Eine Frau zu sehen ist voll knisternder Erotik, Sehnsucht und Leidenschaft.

Eine Frau zu sehen Book Cover Eine Frau zu sehen
Annemarie Schwarzenbach
Belletristik Lesben
Kein & Aber
2008
76
3-036955-23-2