Lost and Delirious

Auch wenn ihn auf den ersten Blick einiges mit der Welle der Teenager- und High-School-Filme der letzten Jahre zu verbinden scheint, geht Lost and Delirious doch einen ganz anderen Weg. Die aus der Schweiz stammende kanadische Regisseurin Lea Pool ist bei ihrem ersten englischsprachigen Film nicht einer Mode gefolgt, sie hat sich vielmehr von allen Moden gelöst und erzählt hier einfach eine zeitlose Geschichte über die schmerzlichsten Erfahrungen der Jugend. Mary, Paulie und Tory gehören zu den komplexesten Teenagerfiguren, die man seit langem in einem Film sehen konnte. Sie alle sind — wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen — “lost and delirious”. Ihre Verlassenheit, diese Einsamkeit, die niemand überbrücken kann, auch die verständnisvollste Lehrerin nicht, treibt sie an den Rand des Verrücktseins. Die tief in ihrem Innern sitzende und verzehrende Verzweiflung geht dabei weit über das typische Teenagerleiden, wie es in den meisten Kino- und Fernsehproduktionen porträtiert wird, hinaus. Sie verweist jeweils auf ein existenzielles Dilemma, aus dem sich am Ende nur eine von ihnen befreien kann.
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Lost and Delirious Book Cover Lost and Delirious
Videos, Filme: Lesben
Universal/Polygram
2001
DVD
Léa Pool
Piper Perabo, Jessica Paré
3259190366497