|
Nächster Gottesdienst:
|
Liturgische TexteGlaubensbekenntnisIch glaube Gott als Vater und Mutterund uns Menschen alle als Geschwister. Dieser Glaube lässt keine Herrschaft und Unterdrückung, keine Ungerechtigkeit und Benachteiligung zu, nicht zwischen Reich und Arm, nicht zwischen Mann und Frau, nicht zwischen Weiss und Schwarz. Ich glaube Gott als Gebärerin und als Schöpfer, uns das eigene Leben und das der Natur schenkend. Dieser Glaube ruft mich, die weitere Zerstörung der Natur zu verhindern, Menschen, Pflanzen und Tiere zu schützen, wo sie dem Profit und der sinnlosen Rüstung geopfert werden sollen. Ich glaube Jesus von Nazaret als Sohn Gottes. Er lebte diesen Glauben an Gott, den Vater und die Gebärerin, indem er sich auf die Seite der Ausgebeuteten, der politisch Entmündigten und der religiös Ausgeschlossenen stellte. Dieser Glaube drängt zum klaren Entscheid, in meinem Handeln zum Sohn und zur Tochter Gottes zu werden. Ich glaube Gott als Geist, als treibende Kraft im Leben von Jesus, und als Quelle, die uns untrüglichen Sinn für Gerechtigkeit, furchtlosen Mut zur politischen Einmischung und überströmende Liebe zur Veränderung der Welt einflösst. Dieser Glaube fordert die Entlarvung jener Geister, Kräfte und Interessen, die ungerechte Güterverteilung und wirtschaftliche Sachzwänge stützen und rechtfertigen. Im Namen Gottes eintreten für das Leben der Menschen und der Natur, im Namen Jesu für Gerechtigkeit und brüderlich-schwesterliches Umgehen miteinander und in der Gemeinschaft mit dem Geist todbringende Ideologien und Feindbilder überwinden - das ist die Herausforderung des dreifaltigen Gottes. Regula Strobel in "Neue Wege" Beiträge zu Christentum und Sozialismus, 6/1997 EngelEs müssen nicht Männer mit Flügeln sein,die Engel. Sie gehen leise, sie müssen nicht schrein, oft sind sie alt und hässlich und klein, die Engel. Sie haben kein Schwert, kein weisses Gewand, die Engel. Vielleicht ist einer, der gibt dir die Hand, oder er wohnt neben dir, Wand an Wand, der Engel. Dem Hungernden hat er das Brot gebracht, der Engel. Dem Kranken hat er das Bett gemacht, er hört, wenn du ihn rufst, in der Nacht, der Engel. Er steht im Weg, und er sagt: Nein, der Engel, gross wie ein Pfahl und hart wie ein Stein - es müssen nicht Männer mit Flügeln sein, die Engel. Rudolf Otto Wiemer |
Glaube und Religion Hauptseite
Gottesdienste
Veranstaltungen
Wir über uns
Glaube und Liturgie
Blick in die Bibel
Links und mehr
Texte
Bücher, Videos und mehr...
Galerie
Zitate, Sprüche & Witze
Nachrichten
Redaktionslog
|