Wer leichter glaubt, wird schwerer klug

Wie man das Zweifeln lernen und den Glauben bewahren kann

Glauben Sie uns kein Wort! Fundamentalisten, religiöse Fanatiker, Betrüger – Menschen sind leicht zu verführen. Martin Urban zeigt uns, wie wir unsere Leichtgläubigkeit überwinden, ohne den Glauben zu verlieren. Immer wieder lässt sich der Mensch überlisten, obwohl er es besser wissen könnte. Kein Wunder, ist er doch – neurologisch gesehen – mit einem Gehirn ausgestattet, das sich seit der Steinzeit nicht verändert hat. Und das vor allem auf eins ausgerichtet ist: Homo sapiens das Überleben zu ermöglichen, indem es unvollständige Informationen ergänzt und das Unbekannte in bekannte Bilder einordnet. Weniger sein Wissen als vielmehr der Drang nach Sicherheit und Überschaubarkeit bestimmt bis heute das menschliche Handeln; doch die einfachen Bilder, mit denen sich der Mensch die Welt erklärt, werden der komplexen Wirklichkeit immer weniger gerecht. Ja schlimmer noch, sie werden zur Fangleine dafür, sich manipulieren und überlisten zu lassen. Das heißt aber freilich nicht, dass Religion Unsinn und Werbung per se schlecht wäre – man muss nur lernen, mit seinen Fähigkeiten richtig umzugehen. In seinem Buch Wer leichter glaubt, wird schwerer klug lehrt uns Martin Urban anhand zahlreicher Beispiele aus Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft und Religion, wie wir gleichzeitig das Zweifeln lernen und dennoch unseren Glauben bewahren können

Wer leichter glaubt, wird schwerer klug Book Cover Wer leichter glaubt, wird schwerer klug
Martin Urban
Kritisches
Eichborn
2007
240
3-821857-96-X